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ID Stückarten
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Pinters erstes konkret-politisches Drama, in dem er Folter und Verhöre verhandelt, wie sie heute weltweit und tagtäglich geschehen. «Eine Sadismusstudie, bei der man erfriert, die Jovialität der Gemeinheit ist satanisch genau dargestellt - als eine gewissermaßen von der Gunst der Umstände gewährte.» (Basler Zeitung)

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«Der Dialog zweier soignierter Herren, die alle Fakten einfach in der bedeutungsvollen Pause verschwinden lassen: Nuklearbürokraten ... Kopfarbeiter, die offen lassen, ob vom Atomkrieg die Rede ist oder nur> vom GAU.» (Theater heute) «Zwei eiskalte Party-Plauderer klären die Zahl der möglichen Toten ab, mit der sich leben lässt>: zwanzig Millionen, keiner mehr! Sie gilt als allgemein zu akzeptieren, um Unruhe zu verhindern, die Staatsfeinde mit höheren Zahlen im Volk schüren wollen.» (Neue Zürcher Zeitung)

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Ein junges Mädchen fällt im Alter von 16 Jahren in einen mysteriösen Schlaf. Fast dreißig Jahre später erwacht die nunmehr 45-Jährige, sieht und empfindet die Welt ringsum als Teenager und ist mit der Problematik ihrer Identität konfrontiert. Eine Studie der sexuellen Enthemmung und Angst, untermischt mit vernünftigen und subversiven Passagen der Weltentdeckung.

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Ein Dialog, den der Leiter eines Taxiunternehmens mit einem seiner Fahrer führt. Dieser namenlose Mann, die Nummer Zwei-Sieben-Vier, gibt mit sanfter Stimme völlig sinnlose Antworten und führt so ein einfaches Kommunikationssystem ad absurdum.