Warsteiner
Ernstes Spiel von Ziem Jochen
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Noch einmal nach Italien Arthur Warsteiner hat sich diesen Wunsch erfüllt, obwohl er schwer krank ist, er eigentlich ins Krankenhaus und operiert gehört. Aber er will nicht mehr; er will sich nicht mehr von seiner Familie gängeln und von gutmeinenden Ärzten an Schläuche und Apparate festbinden lassen. Er ist jetzt achtzig und will sein Leben menschenwürdig beenden. Also hat er seine Koffer gepackt und ist abgehauen. Jetzt ist er da, auf der Terrasse des Bungalows von Antonio. Mit dessen Schwester Sofia verbindet ihn eine Freundschaft. Er kennt sie aus Berlin, wo sie ein Café besaß. Seit sie wieder nach Italien zurückgekehrt ist, steht sie unter der Fuchtel ihres Bruders Antonio. Für Warsteiner ist Italien ein Synonym für Sehnsucht, seine große, geheime Liebe zu Patricia; hier hat er sie kennen gelernt, hier treffen sie sich wieder. Eine traumhafte, gemeinsame Zukunft taucht am Horizont auf. Aber Warsteiners Familie gibt ihm keine Zeit. Seine drei Kinder kommen überraschend angebraust, überfallen ihn, wollen ihn zurück schleppen, über sein Leben, seinen Tod bestimmen. Warsteiner findet alle drei unerträglich. Er schmeißt sie raus ein Befreiungsschlag. Noch im Hochgefühl dieser Tat überredet er Sofia, sich ebenfalls von ihren Familienfesseln loszureißen. Gemeinsam fahren sie ab.