Hänsel und Gretel
Musical von Heynitz Uwe
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Die Eltern von Hänsel und Gretel sind verzweifelt: Weil sie kein Geld mehr haben, um ihre Kinder zu ernähren, fu¨hren sie die beiden in den Wald, damit sie sich darin verlaufen. Doch Hänsel legt eine heimliche Spur aus Brotkrumen, die aber von den Waldvögeln aufgefressen wird. Im Wald begegnen die Geschwister seltsamen Gestalten, lustigen Vögeln und einer bösen Hexe, die in einem Lebkuchenhaus wohnt. Diese hat Böses vor: Sie will Hänsel mästen, braten und aufessen. Doch die Kinder sind schlauer als erwartet und können sich mit einer List befreien. Die Hexe wird hier als komische Hexe dargestellt, die sich, als sie von Gretel in den Backofen geschoben wird, dort sichtbar wohl fühlt. Der zentrale Satz des Stückes lautet: Geh nicht in den Wald, dort soll es furchtbare Gestalten geben!, von dessen Richtigkeit sogar die Hexe überzeugt ist, und auf dessen man sich am Ende fragen darf, wer denn nun die wirklich Böse ist die Hexe, oder die Mutter der Protagonisten, die ihre Kinder in den Wald schickt, damit sie sich darin verirren. Damit das Stück für größere Gruppen spielbar ist, wurden Waldbewohner Fledermäuse und Waldschrate eingebaut, die mit ihrer Komik die Geschichte auflockern. Ebenso kam eine Großmutter und ein Fährmann hinzu. Der Schwan und der weiße Vogel hingegen sind Figuren aus dem Grimmschen Märchen. Da ein Weihnachtsmärchen aber nun mal eine böse Figur braucht und die Hexe aufgrund ihrer komisch angelegten Rolle dafür nicht in Frage kommt, ist die Mutter von Hänsel und Gretel als Böse angelegt. Eine ordentliche Portion Publikumsbeteiligung - einmal muss ein nichts ahnender Opa die Herkunft seiner Brille belegen runden das Ganze ab.